Dr. Gerhard Binker

Sachverständiger und Gutachter für Schimmelpilz- und Bakterienbelastung

Sachverständiger für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzbelastungen (TÜV)


EU-zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024 für Feuchte- und Schimmelpilzschäden


Staatlich geprüfter Desinfektor


Geprüfter Sachkundiger für Gebäudeschadstoffe (BGR 128)


Sachkundiger für den Umgang mit KMF (Mineralfasern, Glaswolle)


Hygiene-Erstinspekteur für Klimaanlagen (RLT) VDI 6022 (A)


TIB-zertifiziert nach DIN 54162 Infrarotthermographie Stufe 1 Sektor B


Fachkraft für Thermographie (TÜV)


Begasungstechniker / Raumdesinfektor nach TRGS 512 und 522


Sachkundiger für Leckortung und Zonenüberwachung


Geprüfter Wasserschaden-Sanierungstechniker


 

Schimmel auf Tapete und Wand – Wieso das denn?

Ok, wir machen mal die Wohnung sauber. Doch was ist denn das da? Was sind das für Flecken hinter dem Schrank im Schlafzimmer? Ich glaub, das ist Schimmel! Stimmt!

Wieso entsteht eigentlich Schimmel hinter Schränken?

Es gibt einige trifftige (bauphysikalische) Gründe warum Schimmelpilze auf Tapeten und Wänden wachsen. „Wandschimmel“ entsteht in der Regel immer nur an Außenwänden oder Wänden zum kalten, unbeheizten Treppenhaus, da diese Wände kälter sind als der Rest der Wohnung und deshalb werden sie auch feuchter. Gleicher Effekt: Nehmen Sie eine Bierflasche aus dem Kühlschrank und schon beschlägt die Flasche mit Luftfeuchte! Liegt in der Wohnung auch noch eine zu hohe Luffeuchte vor, so dass sogar die Fenster beschlagen, nimmt das Übel seinen Lauf. Schimmel wächst an allen „Ecken und Enden“.

Manchmal sind die Außenwände so kalt, dass sogar Tauwasser auskondensiert und von der Wand läuft.

Aber dem Wandschimmel reicht schon eine „oberflächennahe Luftfeuchte“ (=aw-Wert) von ca. 70-80%, er mag gar keine tropfnasse Wand (=>100%). Darauf würde er regelrecht „ersaufen“ und weggespült. Die durch zu hohe Wohnungsfeuchte oder sehr niedrige Wandtemperaturen erzeugte Auffeuchtung generiert auch eine hohe korrespondierende „Materialfeuchte“. Sie ist die Wachstumsgrundlage für den Wandschimmel.

 

Wenn noch etwas (organischer) Schmutz oder Staub als Nahrung vorliegt oder gar Tapetenkleister, geht es los. Die Sporen keimen aus und die ersten Myzele bilden sich. Sie verankern sich im Wanduntergrund und bilden dann Konidienträger, die dann Sporen produzieren. Bei geringstem Luftzug werden die gut flugfähigen Sporen abgelöst und fortgetragen. Jetzt können sie von den Bewohnern oder Wohnungsnutzern eingeatmet werden. Allergien und Befindlichkeitsstörungen können nun die Folge sein.

Sind aber Innentrennwände, also keine Außenwände, vom Schimmelbefall betroffen, könnte die erhöhte Wandfeuchte von einem Rohrbruch oder Fußbodenheizungsleckage herrühren.

Aber warum wächst der Schimmel hinter Schrankwänden eigentlich so gerne?

Einerseits ist dort nur eine geringe Luftzirkulation vorhanden und andererseits ist es dort kälter als im Rest der Wohnung. Schimmel mag keine zirkulierende Luft. Sie hemmt das Wachstum des Wandschimmels erheblich. Vorbeistreichende Luft trocknet feuchte Stellen hinter Schränken besser aus. Und der Wandschimmel mag es ja lieber feucht! Außerdem verhindert das Holz der Schränke als schlechter Wärmeleiter (=Wärmeisolator), dass die wärmere Wohnungsluft an die Innenseite der Außenwand gelangt. Das heißt, die Wand hinter den Schränken (oder generell hinter Möbeln) wird nicht so richtig warm, sondern bleibt eher kalt. Also wird es dort auch wesentlich feuchter als an anderen (warmen) Stellen in der Wohnung. Die Bauphysiker sprechen von einem Wärmewiderstand. Kommen noch Wärmebrücken im Wandbereich hinzu, wird es noch dramatischer. Vor allem im Sockelbereich, denn dort strömt die Wärme noch besser weg, vor allem wenn ein z.B. unbeheizter Keller darunter liegt oder ein Balkon angrenzt.

Besonders Schimmel-gefährdete Bereiche in Wohnungen sind die Bereiche

  • hinter Vorhängen oder Gardinen, die keinen Warmluftzutritt zulassen
  • Hinter den Rücken von Sofas, die direkt an der Außenwand stehen, denn das dicke Sofa wirkt wie eine Isolierung gegen Warmluftzutritt
  • In Zimmerecken und Wandkanten, die von Möbeln zugestellt sind, die den Warmluftzutritt behindern
  • hinter Wand- und Hängeschränken vor allem in Küchen und Schlafzimmern, denn dort findet eine besonders hohe Feuchteproduktion statt (Kochen, Atemfeuchtigkeitsausstoß während der Nacht beim Schlafen…)
  • In Zimmerecken und Wandkanten, die eine „geometrische Wärmebrücke“ darstellen (=die warme Innenfläche ist kleiner als die größere kalte Außenfläche)
  • an Fensterlaibungen bei Fenstern mit zu wenig Wärmedämmung
  • an Wänden in schlecht belüfteten Feuchträumen (WCs und Bäder), die unzureichend belüftet werden können, weil sie weder Fenster noch einen Abluftventilator haben
  • an Fensterstürzen von Fenstern, die ständig gekippt offen stehen und somit stark auskühlen und dort sich vermehrt Feuchte niederschlägt

Welche Schimmelarten kommen eigentlich an Wänden, Gipskartonplatten und Fensterrahmen vor? Besonders gern wachsen dort:

  • Acremonium kiliense
  • Acremonium murorum
  • Acremonium strictum
  • Aureobasidium pullulans
  • Aspergillus penicilloides
  • Aspergillus restrictus
  • Aspergillus terreus
  • Aspergillus versicolor
  • Chaetomium globosum
  • Cladosporium cladosporioides
  • Cladosporium herbarum
  • Cladosporium sphaerospermum
  • Cladosporium resinae
  • Eurotium amstelodami
  • Ulocladium botrytis
  • Ulocladium chartarum
  • Stachybotrys chartarum
  • Wallemia sebi

Sie haben schwarz-grüne Flecken an den Wänden Ihrer Wohnung gesichtet? Sie wissen nicht, ob es wirklich Schimmel ist oder nur Schmutz? Wenn doch Schimmel, warum ist der Wandschimmel dort gewachsen?

Kontaktieren Sie mich noch heute! Ich identifiziere den Schimmelpilz und helfe Ihnen bei Beseitigung und nachhaltiger Vermeidung! Alles beginnt jetzt mit Ihrem Anruf oder Ihrer Email! Und alles wird gut!

 

Tel.: 09123-99820 oder mail@schimmelpilz-sachverstaendiger.de

Dr. Gerhard Binker


Dr. rer. nat. Gerhard Binker

Dipl. Chem. (Univ.)


Westendstrasse 3

D - 91207 Lauf a. d. Peg.

Tel.: +49 9123 99820


Ich heiße Dr. Gerhard Binker und bin Schimmelpilz-Sachverstaendiger, Schadstoff-Experte und Baubiologe.



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